Der junge Dirigent wurde im bayerischen Bad Windsheim geboren. Schon früh machte er seine ersten musikalischen Erfahrungen im Windsbacher Knabenchor unter der Leitung von Karl-Friedrich Beringer, dem er auch heute noch wesentliche musikalische Impulse verdankt.

Chorleiter Julian Hauptmann2012 begann er das Studium in Gesang und Ensembleleitung in Hannover bei Professor Markus Schäfer. In der Hochschulproduktion Street Szene von Kurt Weil wirkte er als George Jones mit. 2013 wechselte er zu Professorin Charlotte Lehmann, die den Tenor auch heute noch künstlerisch betreut.

Ebenfalls 2013 gab Julian Hauptmann sein Bühnendebüt am Landestheater Eisenach. 2014 wechselte er in das Ensemble des Allee-Theaters Hamburg, wo er unter anderem als Tamino in Mozarts Zauberflöte zu hören war. Neben seiner Operntätigkeit widmet sich Hauptmann vor allem dem Lied und dem Konzertgesang. Seine Schwerpunkte bilden hier die Passionen und Oratorien Johann Sebastian Bachs.

Seine besondere Leidenschaft gilt allerdings seit seiner Jugend dem Dirigieren. Hier konnte er seinen Gestaltungswillen mit verschiedenen Chören und Orchestern immer wieder unter Beweis stellen. Seit der Gründung 2013 hat Julian Hauptmann die künstlerische Leitung des Kammerchors Acûstico inne. Mit dem Chor ist er regelmäßig auch über die Grenzen Hannovers hinaus tätig. Neben großen chorsinfonischen Werken wie dem Requiem (KV 626) von Wolfgang Amadeus Mozart oder dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach (BWV 248) gehören auch A-capella-Werke aus allen Epochen zum Repertoire des Chores.

Seit 2016 studiert Julian Hauptmann Dirigat an der Hochschule für evangelische Kirchenmusik Bayreuth. Künstlerisch wird er von Generalmusikdirektor Stefan Fraas betreut.

Julian Hauptmann ist Stipendiat der IMAS-Stiftung und der Richard-Sahla-Gesellschaft.